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New York, 1959. Truman Capote (Philip Seymour Hoffman) ist nach seinem Erfolg "Frühstück bei Tiffany" einer der gefeiertsten Schriftsteller seiner Zeit. Das extrovertierte Genie genießt sein Leben als Salonlöwe des New Yorker Jetsets in vollen Zügen. Selbst seine offen ausgelebte Homosexualität, in der damaligen Zeit eigentlich ein Tabuthema, schlägt sich nicht negativ nieder. Capotes Vorliebe für große Reden und Gesten sind in der Gesellschaft akzeptiert. Sein neuestes Projekt bringt einen radikalen Einschnitt in Capotes Leben. Durch einen Zeitungsartikel wird der Autor auf einen spektakulären Mordfall aufmerksam. Eine vierköpfige Familie wurde von zwei Einbrechern, Perry Smith (Clifton Collins Jr.) und Richard Hickock (Mark Pellegrino), brutal ermordet. Capote reist mit seiner Assistentin Nelle Harper Lee (Catherine Keener) nach Holcomb (Lee, eine Freundin aus Kindheitstagen, kam mit ihrem ersten und einzigen Roman "Wer die Nachtigall stört" übrigens selbst zu literarischem Ruhm). Er freundet sich mit dem Sheriff Alvin Dewey (Chris Cooper) an, bekommt Zugang zu den Mördern und nutzt die Gespräche für die Recherche zu seinem geplanten Buch. Mit der Zeit verbindet Truman mit Perry, der wie sein Partner zum Tode verurteilt wird, eine Art von Freundschaft...
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