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"Frühlingssinfonie" ist ein Film der Lei-
denschaften. Er erzählt die Liebesge-
schichte zwischen Clara Wieck (Nas-
tassja Kinski) und Robert Schumann
(Herbert Grönemeyer), aber auch die
Geschichte der Haßliebe zwischen
Schumann und Friedrich Wieck (Rolf
Hoppe), dem Vater Claras, der seiner
Tochter in mehr als väterlicher Liebe
verbinden ist. Indem er ihre Karriere
betreibt, will er sich selbst als Künstler
verwirklichen. Was wäre Wieck ohne
Clara? Was würde aus Schumann ohne
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sie? Eine Leidenschaft haben alle drei:
die Musik. Der Kampf, den die beiden
Männer um Clara führen, ist zugleich
ein Kampf verschiedener Kunst- und
Lebensstile, ein Kampf der Genera-
tionen. Schumanns voreheliches Leben,
seine wechselnden Liebschaften, seine
exzessiven Klavierübungen, die bis zur
Selbstverstümmelung führen, seine
frühe, manisch-fiebrige Musik stehen in
krassem Kontrast zum traditionellen
Virtuosentum, das Wieck mit seiner
Tochter glänzend manifestiert. Höhe-
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punkt des Films ist der Prozeß, der um
Schumanns und Claras Eheerlaubnis
geführt werden muß. Für Wieck bricht
eine Welt zusammen, er ist die tragi-
sche Figur der Geschichte. Schumann
gewinnt Clara. Seine "Frühlingssinfonie"
ist Ausdruck seiner Liebe, seiner Lei-
denschaften für Clara und Ausdruck
eines nach vielen Rückschlägen errun-
gen Sieges. Der Schluß des Films läßt
anklingen, daß es ein Sieg auf Zeit ist.
(Quelle: www.fruehlingssinfonie.de)
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