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Mainz um 850: Johanna (Liv Ullmann) reist mit ihrer Familie, um das Wort Gottes den Menschen nahezubringen. Ihr Vater (Jeremy Kemp) hat ihr das Lesen beigebracht, sie trägt den staunenden Zuhörern die Bibel vor. Nach dem Tod ihres Vaters geht sie in ein Kloster. Eines Tages wird der Ort von Prinz Ludwig (Franco Nero) besucht, und Johanna verliebt sich in ihn. Sie bekommt den Auftrag, eine Kopie des Heiligen Buches zu anzufertigen, und Adrian (Maximilian Schell), Mönch und Maler, soll die Bilder für die Abschrift liefern. Die Idylle wird brutal zerstört, als das Kloster von Heiden überfallen wird. Mit Adrians Hilfe flieht sie, als Mönch verkleidet und die Haare kurz geschnitten, über Athen nach Rom. Ihre Straßenpredigten ziehen die Zuhörer in den Bann. Papst Leo IV. (Trevor Howard) schätzt Johannas Aufrichtigkeit und ihren scharfen Verstand und ernennt sie zum päpstlichen Privatsekretär und Kardinal. Nach Leos Tod wird sie zu dessen Nachfolger gewählt. Auf sie wartet eine schwierige politische Aufgabe: Um den drohenden Zerfall des Reiches zu verhindern und die Sarazenen zu vertreiben, muß sie den erbitterten Zwist zwischen Ludwig und Prinz dessen Bruder Karl (Kurt Christian) schlichten, der inzwischen den Kaiserthron bestiegen hat und den neuen Papst nicht anerkennen will. Als Ludwig Johanna wiedersieht, erkennt er in ihr die Frau. Johanna gibt sich ihrer heimlichen Liebe hin. Und eines Tages kommt es zur Katastrophe...
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